Onlineshop: Wirtschaftlichkeit / Payback

Aktualisiert: März 31

In diesem Blogbeitrag vergleiche ich die Wirtschaftlichkeit von drei unterschiedlichen Lösungsvarianten. Einmal die "klassische" SAP Lösung (SAP Commerce Cloud) verglichen mit zwei unterschiedlichen Lösungen mittels einer Middleware.


Teil 9 der Blogserie: Onlineshop mit Variantenkonfigurator im Maschinen- und Anlagenbau…ein probater Verkaufskanal für Mittelständler?



Lastenheft


Allen Anbietern werden die gleichen Randbedingungen als Lastenheft vorgeben. Im Wesentlichen sind es folgend der Wertstromanalyse:

  1. Differenzierung der Prozesse für 1) Endkunde und 2) lizenzierter Händler / Wiederverkäufer, resp. Töchter. 1) Endkunde kann keine Preise direkt abfragen. 2) sieht Preise und kann Angebote machen und bestellen (volle Funktionalität).

  2. Integration von Guided Selling Ansätzen und einem online Produktberater

  3. Sammlung von Endkundendaten und Integration derselben ins CRM

  4. Durchgängiges Leadtracking und Integration ins CRM

Vorgaben

  1. Den Sollprozess mit geeigneter Software abbilden.

  2. Den Cashout etappieren & dem geplanten Umsatzwachstum gegenüber stellen.

  3. Den Payback spätestens nach 3 Jahren erreichen.

  4. Den Cash Flow mit 5% pro Jahr diskontieren.

Als technische Lösungen werden zwei Grundvarianten abgeklärt:

1) Lösung über die SAP Commerce Cloud («Standard» SAP Lösung)

2) Lösung über andere Anbieter / Applikationen


Es werden 3 Lösungsanbieter angefragt.


Wirtschaftlichkeit / Ergebnis


  1. Alle Varianten weisen spätestens nach 3 Jahren einen positiven Cash Flow auf.

  2. Die Lösungen unterscheiden sich stark betreffend Startinvestition und den laufenden Kosten. Das hängt auch mit dem #Bezahlmodell zusammen (Kauf der SW versus #Lizenzgebühren).

Argumente für den Variantenentscheid

  1. Aus der monetären Risiko Optik schneidet die Variante 2b am besten ab. Die Startinvestition ist gering. Die Variante bringt den grössten net Cash Flow nach 6 Jahren Der Lösungspartner ist ein Startup.

  2. Variante 2a bringt dagegen einen guten Cash Flow auf lange Sicht, da nach der grossen Startinvestition die geringsten wiederkehrenden Kosten anfallen. Der Lösungspartner ist eine kleinere, am Markt etablierte Software-Firma.

  3. Die Variante 1 ("Standard" SAP Lösung) hat eine mittlere Startinvestition aber die höchsten wiederkehrenden Kosten. Der Lösungspartner ist der bestehende Partner für das ERP.

Welche Variante würdet Ihr auswählen?


So geht es weiter:

Welche zusätzliche Rahmenbedingungen sind entscheidend für den Erfolg?

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